Apache Tomcat, nginx und Apple Safari

Für mein neues Projekt WebDrive auf Java-Basis musste natürlich Servlet-Container her. Dieser wurde auf meinem Root-Server in einem eigenen virtuellen Server installiert. Normalerweise läuft der Tomcat auf Port 8080, so auch hier. Der nginx lauscht auf IPv4 (allerdings nur eine interne IP) und  IPv6 (global erreichbar). Auf der zweiten Maschine läuft ein klassischer Apache, der auf IPv4 lauscht (global erreichbar) und dort unter anderem dieses Blog hostet. WebDrive soll nun auch über IPv4 erreichbar sein, also spielt der Apache Proxy für den nginx.

Setup für Webdrive

Das Problem in diesem Setup fiel auf, als Safari auf OS X Probleme mit dem JavaScript in der Seite bekam. Es stellte sich heraus, das es sich hierbei um Probleme mit dem Content-Length Header handelte. Interessanterweise trat das Problem nachvollziehbar nur mit Safari auf. Den Hinweis auf Probleme bei nginx lieferte Jim Neath in seinem Blog.

Unter Debian 6 (Squeeze) wird nur nginx in Version 0.7.67-3+squeeze2 angeboten. Auf nginx.org wird beschrieben, wie man eine spezielle Quelle für Apt einträgt. Mit der dort vorhandenen Version 1.2.4 von nginx hat sich das Problem dann in Luft aufgelöst.

MacFusion unter OS X 10.8 benutzen

MacFusion ist ein UI-Frontend zum Einbinden von entfernten Server ins lokale Dateisystem des Macs. Dabei kann man auf die Verzeichnisse und Dateien völlig analog zugreifen. Der manuelle Schritt zum Up- oder Download entfällt somit.

Leider verweist die Startseite von MacFusion noch auf das MacFUSE-Projekt bei Google, welches leider nicht mehr aktiv entwickelt wird. Unter OS X 10.8 bekommt man damit wohl auch Probleme mit der 64-bit Tauglichkeit.

Zum Glück gibt es FUSE for OS X. Es handelt sich dabei um den Nachfolger von MacFUSE und bietet eine Kompatibilitätsschicht zu MacFUSE an.

Anschließend kann man mit MacFusion graphisch seine entfernten Server per SSHFS bequem ins lokale Dateisystem einbinden.