Erfahrungen mit FRITZ!WLAN Repeater DVB-C (Permalink)

golem.de und das Magazin LinuxUser berichteten positiv über das Produkt von AVM. Mein TV-Gerät steht leider im Wohnzimmer. Manchmal möchte man aber auch in anderen Räumen TV sehen ohne auf Streams der Sender zurück zu greifen. Eventuell gibt es auch keine kostenfreien Streams mehr (siehe F1 bei RTL).

AVM verspricht für das Produkt auf der entsprechenden Webseite folgende Features:

  • WLAN im 2.4 und 5 GHz Band
  • Dual DVB-C Tuner
  • GBit Ethernet
  • Eine unverbindliche Preisempfehlung von 99€

Den Ausschlag gab die positive Berichterstattung. Also flugs bestellt. Alles notwendige Zubehör ist beigelegt:

  • Der Repeater natürlich
  • Ein TV-Kabel
  • Ein T-Stück um sowohl TV als auch den Repeater mit dem DVB-C Signalen zu versorgen.
  • Ein flaches Ethernetkabel (habe ich nicht verwendet)

Die WLAN Funktion ist als Erstes dran. Beim Einrichten wurde der Repeater in die Betriebsart "LAN-Brücke" gesetzt. Somit wird der Repeater quasi zum Access-Point und bietet die Möglichkeit 2 Funknetze (2.4 GHz Band und 5 GHz Band) aufzuspannen. Dadurch kann man auch ins hier absolut leere 5 GHz Band ausweichen und dort wesentlich schneller Verbindungen nutzen.

Fazit bisher: WLAN deutlich verbessert! (war aber auch bei einer Fritz!Box 7270 nicht so schwer)

Nun zum DVB-C. Auf der Oberfläche des Repeaters können mit VLC zu öffnende Links gefunden werden und schon kann TV geschaut werden. Radioempfang ist ebenso möglich. Eine Senderliste für VLC kann ebenfalls herunter geladen werden.

Die iOS App kann auf einem iPhone4 zwar installiert werden, die Resultate sind allerdings nicht unbedingt berauschend. Aber das ältere Telefone eventuell Schwierigkeiten haben, schreibt auch der LinuxUser.

Fazit: DVB-C funktioniert ebenso.

Zum Thema "Recording":

Ein Ziel war neben dem Betrachten von Live-TV auch die Aufzeichnung von Sendungen. Auf dem Repeater kann in der Web-Oberfläche eine Senderliste im offenen M3U Format heruntergeladen werden. Mit ffmpeg kann mit folgendem Kommando aufgezeichnet werden:

ffmpeg -i "$IN" -acodec copy -vcodec copy "$OUT"

$IN ist hierbei ein Eintrag aus der M3U-Datei, $OUT die Zieldatei. Die Aufnahme stellt keine hohen Anforderungen an die Hardware. Ein CubieBoard3 ist stark genug um auf eine per SATA angebundene Festplatte aufzuzeichnen.