Entanglement, auf Deutsch „das Gewirr“

Ein kleines, aber wahrscheinlich suchterzeugendes Casual Game ist Entanglement. Ziel des Spiels ist es, ausgehend von einem zentralen Element, Pfade aufzubauen. Dazu bekommt man 6-eckige Felder die mit verschiedenen Teilpfaden bemalt sind. Das nächste 6-Eck wird immer an der Seite des 6-Ecks angelegt, an dem der Pfad momentan endet.

Gespielt werden kann Entanglement im Browser. Probiert habe ich es im Chrome und Firefox.

Fernwartungskarten sind für die Administrationsarbeit unerlässlich…

Zur Fernwartung von Servern in Rechenzentren setzt man auf Fernwartungskarten. In Systemen der Firma Dell sind das die iDRAC Karten.

Zu tun hatte ich bisher mit Version 5 (iDRAC5) und 6 (iDRAC6).

Beide bieten den Zugriff auf eine Konsole, die Möglichkeit virtuelle DVDs einzulegen, den Rechner zu resetten und vieles mehr.

iDRAC5 setzt dazu in einer früheren Version auf ein ActiveX Plugin, was eine Verwendung nur im Internet Explorer erlaubt. Das Einbinden der virtuellen Medien funktioniert nicht wirklich zuverlässig.

Anders hingegen bei iDRAC6: Eine wirklich stark verbesserte Oberfläche, Konsole und virtuelle Medien funktionieren über Java und somit nicht mehr nur im Internet Explorer. Auch eine komplette Installation eines Betriebssystems war nun problemlos möglich. Bei der älteren iDRAC5 war dann eher ein Besuch im Rechenzentrum angesagt.

pipeviewer – Fortschrittbalken auf der Konsole

Für alle Konsolen-Freaks, die sich auch mal Fortschrittsbalken wünschen, habe ich heute eine kleine Software (installiert auf Ubuntu ca. 35k):

pv (aka Pipe Viewer) ist ein Utility, welches sich in eine Unix Pipeline einbauen lässt und dort dann verschiedene Sachen zu dieser Pipe ausgeben kann.

Ausgeben eines Formschrittbalkens nach Bytes:

cat $FILE | pv -s $SIZE_OF_FILE -p | $CODE

Oder Ausgeben des Durchsatzes:

cat $FILE | pv -r | $CODE

Installiert werden kann das ganze unter Debian-Derivaten mit

apt-get install pv

8G Ram – Viel Speicher und wie man ihm aktiviert

Nein, nicht was man nun denken könnte… Das Problem hat weder mit Linux/Windows/… noch 32bit/64bit zu tun.

Zuerst die Problemstellung:

Ein Rechner mit 2 CPU-Sockeln (nur 1 Sockel bestückt) und 8 Slots für RAM-Module (davon 4 Stück mit je 2GB versehen). Das Bios meldet: 4 Module gefunden, alle 2GB groß. Allerdings nur 4GB installiert.

Das ist ja nun schon etwas seltsam, oder?

Die Lösung ist auch seltsam… Nach dem Umstecken von 2 Ram-Modulen aus Slot 3 und 4 in 5 und 6 erkennt das Bios dann auch die kompletten 8G und die Betriebssysteme können drauf zu greifen.

Erklärbar ist dieses Verhalten über die unterschiedlichen Wege die Kapazität des Hauptspeichers zu bestimmen. Einmal kann über die SPD-EEPROM (Serial Presence Detect) die Kapazität der Module abgefragt werden, andererseits müssen die Module in den Speicherkanälen des Prozessors eingebaut sein um nutzbar zu sein.