Videoschnitt unter Linux

Nachdem ein Cam-Corder angeschafft wurde, um manche Ereignisse auch per Video dokumentieren zu können, sollte es doch auch möglich sein, nur die gewünschten Szenen herauszuschneiden. Das schicke Gerät zeichnet in AVCHD auf SD-Karten auf.

Vorschau generieren

Leider haben die Video-Daten direkt vom Cam-Corder keinen Zeit-Index. Dieser ist für unser weiteres Vorgehen essentiell.

ffmpeg -i INPUT.MTS -r 30000/1001 -acodec pcm_s16le -vcodec mjpeg
       -s 360x240 -aspect 3:2 -y INPUT_preview.mov

Dieses Video ist deutlich kleiner, hat Ton und auch eine mitlaufende Zeit im VLC. Die Zeiten, die im Ergebnis zu sehen sein sollen bitte aufschreiben im Format:

hh:mm:ss

Das Generieren läuft auf einem Intel Core Duo @ 1.66 GHz bei knapp 18 fps recht langsam. Auf einem Intel Core i5 @ 2.67 GHz wird die Operation schon auf ca. 65 fps beschleunigt.

Schneiden

Wenn nun die gewünschten Sequenzen bekannt sind, können diese mit folgendem Kommando ausgeschnitten werden:

ffmpeg -ss START -t STOP -i INPUT.MTS -r 30000/1001 -acodec ac3
       -ab 256k -vcodec copy -s 1280x720 -strict experimental
       -y OUTPUT.m2t

Die Qualität wird durch diesen Schnitt nicht beeinflusst.

Zeitindex zum Ergebnis hinzufügen

Um auch im Ergebnisvideo einen Zeitindex zu haben, muss man noch mit mencoder nachhelfen:

mencoder -idx INPUT.m2t -o OUTPUT.m2t -oac copy -ovc x264

Anschließend hat man den gewünschten Ausschnitt in Ausgangqualität inklusive Zeitindex.

Installation der notwendigen Software

Debian basierte Distributionen

apt-get install ffmpeg mplayer

Fedora 15 (Lovelock)

Fedora 15 macht es dem Anwender einfach:

yum install ffmpeg mplayer

Service bei Subway…

Mal sehen ob der Service auf Mails zu antworten besser ist, als der vor Ort….

Meine Mail von 12.09.2011 14:45 über das Kontaktformular auf http://www.subway-sandwiches.de:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am gestrigen Sonntag den 11.09.2011 habe ich kennen lernen dürfen, 
wie groß Service in ihrem Unternehmen geschrieben wird.

Der Toilettengang in ihrem Restaurant in Mannheim am Bahnhof glich
einer Katastrophe im Bereich Service. Zuerst: 1€ um die nicht gut
gepflegte Toilette betreten zu dürfen. Üblich sind zumindest an
Autobahnen ca 70 Cent mit 50 Cent Verzehrsanteil.
Also deutlich teurer!

Weiterhin war das stille Örtchen ungepflegt und sowohl
Toilettenpapier als auch Papierhandtücher waren aus. 

Auf meine Bitte, mir den 1 Euro für diese erbrachte "Leistung" zu
erstatten kamen von den anwesenden Mitarbeitern ihrer Kette nur
Ausflüchte. Die Motivation den Missstand zu beheben war leider 
nicht erkennbar. 

Alles in allem schreckt mich dieses Erlebnis von weiteren Besuchen
in ihren Restaurants deutlich ab.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Über Antworten poste ich dann wieder hier.